Actualité :

04. mars 2012

«Aus der Praxis für die Praxis»: Austausch zwischen Forschung und Praxis

Projekt "Palliative Care im Kanton Bern" ist gestartet

Medienmitteilung GEF vom 24.02.2009

Die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen, die an einer unheilbaren Krankheit leiden, hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Bis im Februar 2010 soll ein Bericht über Palliative Care im Kanton Bern vorliegen. Regierungsrat Philippe Perrenoud, Gesundheits- und Fürsorgedirektor, hat ein entsprechendes Projekt lanciert und ein Begleitgremium mit Fachleuten eingesetzt.  

Das Personal und auch Freiwillige in den bernischen Spitälern, Kliniken, Pflegeheimen oder der Spitex pflegen und begleiten bereits heute Menschen, die an einer unheilbaren Krankheit leiden bis zum Tod. Regierungsrat Philippe Perrenoud, Gesundheits- und Fürsorgedirektor, will das Thema Palliative Care unter einer gesamtheitlichen Sicht betrachten und bearbeiten. Er hat das Projekt "Palliative Care im Kanton Bern" gestartet und ein Begleitgremium mit Fachleuten eingesetzt. Vertreten sind alle in der Palliative Care engagierten Fachleute aus Akutspitälern, Psychiatrie, Pflegeheimen und Heimen für Menschen mit einer Behinderung, Spitex und Ärzteschaft, Seelsorge, Beratung, Unterstützungs- und Freiwilligendienste wie auch Angehörige von betroffenen Patientinnen und Patienten. Mit dem Projekt verfolgt Regierungsrat Philippe Perrenoud das Ziel, ein Konzept für Palliative Care im Kanton Bern zu erarbeiten. Ein Bericht dazu soll bis Februar 2010 vorliegen.  

An der ersten Sitzung des Fachgremiums sind die Grundlagen einer Planung der Palliative Care diskutiert worden, namentlich die möglichen Versorgungsmodelle in der Palliative Care und die Aus- und Weiterbildung des Personals. Das kantonale Projekt wurde von den vertretenen Fachpersonen positiv aufgenommen. Die Wichtigkeit der vernetzten Versorgung bei schwer Kranken und Sterbenden wurde an der Sitzung aufgezeigt und klar gemacht, dass gerade in diesem Bereich noch Handlungsbedarf besteht. Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion nimmt aus diesem Austausch mit der Praxis viele Überlegungen in die Erarbeitung der benötigten Planungsgrundlagen mit.